Reisende dürfen ab Freitag am Flughafen Zürich Flüssigkeiten bis zwei Liter im Handgepäck mitführen. Dank neuer CT-Scanner entfällt zudem das separate Verpacken in Beutel.

Wer ab kommendem Freitag vom Flughafen Zürich abfliegt, profitiert bei der Sicherheitskontrolle von lockereren Regeln. Lokalabfliegende Passagiere dürfen neu Flüssigkeitsbehälter mit bis zu zwei Litern Fassungsvermögen mitnehmen.
Auch das umständliche Einpacken in durchsichtige Plastikbeutel fällt weg. Möglich machen das neue CT-Scanner. Die Geräte entsprächen der neuesten Technologie und ermöglichten eine dreidimensionale Analyse des Handgepäcks, teilte der Flughafen Zürich am Montag mit. Dadurch liessen sich sowohl Flüssigkeiten als auch elektronische Geräte zuverlässig kontrollieren.
Flughafen Zürich: Laptops bleiben im Gepäck
Die Neuerung betrifft nicht nur Flüssigkeiten. Auch elektronische Geräte wie Laptops müssen ab Freitag nicht mehr separat aufs Band gelegt werden. Sie dürfen an allen Kontrolllinien im Sicherheitskontrollgebäude (SKG) im Gepäck bleiben.
Die neue Regelung gilt allerdings nur für Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen. Für Transferpassagiere bleibt die bisherige Regelung vorerst bestehen. Die Umrüstung der entsprechenden Bereiche erfolge zu einem späteren Zeitpunkt, wie der Flughafen Zürich mitteilte.
Ein Haken bleibt für Reisende
Ganz ohne Einschränkungen geht es trotzdem nicht. Doppelwandige Flaschen wie etwa Thermosflaschen dürfen nur geleert mitgenommen werden. Denn sie stellen bei der Sicherheitskontrolle eine besondere Herausforderung dar. Wer also seine gefüllte Thermosflasche durch die Kontrolle bringen möchte, muss diese vorher leeren.
Zudem gilt es bei der Rückreise aufzupassen. Je nach Abflugort können weiterhin unterschiedliche Bestimmungen gelten. Denn die neuen Regeln betreffen ausschliesslich den Abflug ab dem Sicherheitskontrollgebäude.
Für viele Reisende dürfte das eine spürbare Erleichterung bedeuten.








