Bei einem Streit in Zürich Kreis 5 wurde ein 21-jähriger Tunesier mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Der unbekannte Täter flüchtete zusammen mit drei Frauen und einem Kleinkind in einem dunklen Fahrzeug.

Am frühen Sonntagmorgen ereignete sich an der Duttweilerstrasse in Zürich Kreis 5 eine schwere Gewalttat. Dabei wurde ein 21-jähriger Tunesier bei einer Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe angegriffen und schwer verletzt. Der Täter konnte unerkannt entkommen und wird von der Polizei gesucht.
Die Stadtpolizei Zürich wurde kurz nach Mitternacht zu dem Vorfall gerufen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf das Opfer, das Stichverletzungen aufwies. Anschliessend transportierte Schutz & Rettung Zürich den Mann nach einer medizinischen Erstversorgung ins Spital. Zudem sicherte das Forensische Institut Zürich umfangreich Spuren am Tatort.
Täter flüchtet mit Begleitern
Gemäss bisherigen Erkenntnissen kam es zwischen dem 21-Jährigen und einem anderen Mann zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurde das Opfer mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Der Angreifer ergriff anschliessend die Flucht. Besonders auffällig: Er war in Begleitung von drei Frauen und einem Kleinkind unterwegs. Alle fünf Personen stiegen nach der Tat in ein dunkles Fahrzeug und fuhren in unbekannte Richtung davon.
Die Kantonspolizei Zürich übernahm die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität. Dabei sind die genauen Umstände der Auseinandersetzung noch unklar. Auch das Motiv für den Angriff bleibt vorerst unbekannt. Die Behörden prüfen verschiedene Szenarien und werten die gesicherten Spuren aus.
Die Kantonspolizei Zürich appelliert dringend an die Öffentlichkeit und sucht Zeugen des Vorfalls. «Personen, welche Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 058 648 48 48, in Verbindung zu setzen», teilte die Polizei in einer offiziellen Medienmitteilung mit. Jeder Hinweis könnte zur Aufklärung der Tat beitragen.
Der Gesundheitszustand des Opfers bleibt kritisch. Die Ärzte kämpfen um das Leben des jungen Mannes. Inzwischen dauern die Ermittlungen der Zürcher Behörden an. Besonders die Flucht des Täters mit einem Kleinkind wirft Fragen zur Familiensituation und den Hintergründen der Tat auf. Schliesslich hofft die Polizei auf weitere Zeugenaussagen, um den Angreifer schnell zu identifizieren und festzunehmen.








