Beim Lebensqualität Ranking Zürich rutscht die Stadt auf Rang fünf ab. Im Global Liveability Index 2026 der Economist Intelligence Unit verliert die grösste Schweizer Stadt gegenüber dem Vorjahr drei Plätze.

Die Zeiten auf den vordersten Rängen sind für Zürich vorerst vorbei. In den vergangenen Jahren lag die Stadt beim Ranking der lebenswertesten Städte meist auf den Plätzen zwei oder drei. Dieses Jahr reicht es jedoch nur noch für Rang fünf.
Für den Global Liveability Index 2026 untersuchte die Economist Intelligence Unit insgesamt 173 Städte weltweit. Dabei bewerteten die Autoren verschiedene Bereiche, die den Alltag beeinflussen. Dazu gehören Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, Bildung, Stabilität sowie Kultur und Umwelt.
Kopenhagen bleibt im Lebensqualität Ranking Zürich voraus
Angeführt wird das Ranking erneut von Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt bleibt auf Platz eins. Zudem überzeugt sie mit Stabilität, hervorragender Infrastruktur und einem ausgezeichneten Bildungswesen. Dahinter verbessert sich Wien auf den zweiten Rang, gefolgt von Melbourne und Sydney. Erst danach kommt Zürich.
Trotz des Rückgangs bleibt Zürich weiterhin in der Spitzengruppe. Die Stadt zählt nach wie vor zu den zehn lebenswertesten Orten weltweit. Aus Schweizer Sicht fällt die Bilanz gemischt aus. Denn auch Genf schaffte es in die Top Ten. Während Genf einen Platz gutmachte und neu auf Rang sechs liegt, musste Zürich einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen.
Australien holt beim Lebensqualität Ranking auf
Dass Zürich Plätze verliert, liegt nicht an einem Einbruch der Stadt. Vielmehr ist es die starke Konkurrenz. Besonders Melbourne und Sydney konnten sich verbessern und zogen an Zürich vorbei. Beide australischen Städte punkten mit hohen Bewertungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Bildung und Infrastruktur. Insgesamt stellt Australien gleich drei Städte unter den besten acht.
Komplettiert werden die Top Ten von Osaka, Adelaide, Vancouver und Tokio. Laut der Economist Intelligence Unit holten asiatische Städte dank Fortschritten im Gesundheitswesen auf. Mehrere Städte im Nahen Osten verloren dagegen an Boden. Grund dafür ist die angespannte Sicherheitslage.
Trotz des Rückgangs bleibt Zürich in der Spitzengruppe. Für Reisende und Bewohner ändert sich also wenig.








